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GUT DRAUF

Projektkoordination

Die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) führt seit 1993 die Kampagne „GUT DRAUF: bewegen, entspannen, essen - aber wie!“ durch.
In diesem Zusammenhang wurden - unter transfers Regie - modellhafte Konzepte, Schulungskurse und Medien entwickelt.

GUT DRAUF wendet sich aktuell über die Handlungsfelder "Schulische und berufliche Ausbildung", "Jugendarbeit & Freizeit", "Sport" und "Jugendreisen" an 14-18-Jährige Jugendliche. Geeignete Träger und Organisationen aus den Handlungsfeldern werden identifiziert, deren Multiplikator/-innen informiert, über GUT DRAUF-Basisschulungen qualifiziert und bei der Projektumsetzung begleitet.

Für jedes Handlungsfeld werden als Ziel der Umsetzung von GUT DRAUF Standards erarbeitet, erprobt und verabschiedet. Wer die Standards erfüllt, bekommt ein Zertifikat.
- Schulen als "GUT DRAUF-Schule" (Standard-Papier)

- Betriebe als "GUT DRAUF-Betriebe" (Standard-Papier im Entwurf)
- Jugendarbeit: "GUT DRAUF-Jugendeinrichtung"  (Standard-Papier)
- Jugendreisen: "GUT DRAUF-Jugendunterkunft" (Standard-Papier) / "GUT DRAUF-Ferienfreizeit" (Standard-Papier)
- Sport: "GUT DRAUF-Sportverein" (Standard-Papier im Entwurf)

Interessierte GUT DRAUF-Partner bewerben sich als Partner mit einem Standard-Formular und nehmen anschließend an einer Erstberatung teil. Hier wird dann auch über den weiteren Verlauf, also die Umsetzung des Projektes und die mögliche spätere Zertifizierung, informiert.

Die Projektpartner

GUT DRAUF arbeitet vor allem mit Partnern in sog. ‚GUT DRAUF-Netzwerken’ zusammen (siehe unten), die regional mehrere Handlungsfelder zusammen bringen. Darüber hinaus gibt es gezielte Kooperationen mit ausgewählten Einzelpartnern.

Aktuelle ‚GUT DRAUF-Netzwerke’
- Die Modellregion Rhein-Sieg-Kreis ist (seit 2003) das erfolgreiche Pilot-Modell. Perspektive: Aufbau einer eigenständigen, nachhaltigen Finanzierung ab 2008. Koordinatorin ist Jutta Bergmann-Gries. Als sogenannte „GUT DRAUF-Kommune“ soll Bornheim entwickelt werden.

- Das „GUT DRAUF-Netzwerk Bayern“ wird ab Juni 2005 unter Beteiligung der bayerischen Projektpartner aufgebaut. Der Bayerische Jugendring (verantwortlich: Thomas Freund) agiert als Koordinations-Plattform für die außerschulische Jugendarbeit, Stefan Fürhaupter (SYNERGIE – Soziale Bildung) betreut die anderen Projektpartner. Die bayerische GUT DRAUF-Kommune wird nach aktuellem Stand Lindau.
Am 9. März 2006 gab es in Gauting b. München die offizielle Auftaktveranstaltung zum GUT DRAUF-Netzwerk Bayern, ab Juli 2006 können die dortigen Projektpartner (sofern der außerschulischen Jugendarbeit zugehörig) über den Bayerischen Jugendring Finanzierungen für ihre Projekte mit Jugendlichen vor Ort beantragen.

- „GUT DRAUF-Netzwerk Baden-Württemberg“: das erste Treffen fand am 13. Oktober 2005 unter Federführung des Landesjugendamts und Beteiligung der dortigen Jugendstiftung statt. Als GUT DRAUF-Kommune hat sich Baden Baden beworben. Unter Koordination der Jugendstiftung Baden-Württemberg (verantwortlich: Cornelia Hossfeld) werden ab 2006 drei Landkreise bzw. Kommunen (Calw, Baden Baden, Pforzheim) nach GUT DRAUF entwickelt. Die konzeptionelle Planung dazu fand am 19. Juni 2006 statt.
Das Landesjugendamt (verantwortlich Irma Wijnfoord) fungiert insgesamt als Plattform für steuernde Gremien und weitere Projektpartner des Netzwerks BW.

- "GUT DRAUF-Netzwerk Rheinland“:  Am 20. Dezember 2005 fand im Landesjugendamt in Köln-Deutz das erste sog. „Strategietreffen“ statt. Am 13. März 2006 wurden „Projekt-Meilensteine“ konzeptionell geplant und am 18. September 2006 wurde – ebenfalls im Landesjugendamt - die offizielle KickOff-Veranstaltung durchgeführt. Koordinatorin des Netzwerks ist Martina Horlitz (Landesjugendamt).
Es arbeiten u.a. weiterhin mit: der Deutsche Kinderschutzbund, der Migrantenverband VIA e.V., die Evangelische Jugend im Rheinland und die Fachhochschulen in Köln und Düsseldorf, die Sportjugend NRW, die IHK Köln, die GUT DRAUF-Modellregion Rhein-Sieg und diverse Jugendämter. Schulen werden ab 2007 gezielt und in der Breite über die Bezirksregierung Köln und die OPUS-Schulen in NRW eingebunden und unterstützt.
Für die Entwicklung einer „GUT DRAUF-Kommune“ hat sich  Duisburg über die dortige Gesundheitskonferenz gemeldet. Für ein „GUT DRAUF-Netzwerk Köln“ wurde mit den dortigen Projektpartnern ein Antrag an die GEW-Stiftung erarbeitet und eingereicht.

GUT DRAUF-Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern:
Für die Laufzeit 1. Mai 2006 – 31. Dezember 2007 hat das Landesamt für Gesundheit und Soziales eine Förderung von rund € 125 000,- für das Projekt „Jugendliche gesund und GUT DRAUF“ bewilligt. Unter der Koordination des großen Bildungsträgers AFZ in Rostock und mit zentraler Beteiligung der GUT DRAUF-Trainer/-innen Doreen Remer und Ralf Weiße können in diesem Rahmen eine Vielzahl von Einrichtungen und Multiplikator/-innen informiert, geschult und beraten werden. Die Schirmherrschaft des Projekts übernahm die Landtagspräsidentin. Der offizielle Startschuss fand am 15. Juni 2006 im Schweriner Landtag statt.
Als „GUT DRAUF-Kommune“ ist Rostock im Gespräch, eine „GUT DRAUF-Region“ soll es rund um den Schaalsee geben.

In die oben beschriebenen regionalen Netzwerke werden auch weitere Kommunen oder Landkreise integriert, die eine GUT DRAUF-Entwicklung anstreben.

Aktuelle Entwicklungen:
Derzeit werden mit interessierten Gruppen in Niedersachsen (über die „Childwatch Foundation“, Hannover) und Sachsen-Anhalt (u.a. mit Beteiligung der relevanten Ministerien, dem Landessportbund, dem regionalen Kinderschutzbund, der AOK Sachsen-Anhalt, den Kinder- und Jugenderholungszentren u.a.m.) Gespräche geführt, um in 2007 gegebenenfalls weitere GUT DRAUF-Netzwerke zu gründen.

Projekt-Steuergruppen
Auch die bestehenden Steuergruppen bilden Vernetzungsstrukturen:
-
Die bundesweite GUT DRAUF-Steuergruppe (u.a. mit den Koordinator/-innen der GUT DRAUF-Netzwerke) trifft sich 2x jährlich.
- Die Steuergruppe der GUT DRAUF-Schulen kommt seit 2004 2x pro Jahr zusammen.
- Die Steuergruppe „GUT DRAUF & Jugendreisen“ traf sich erstmals im  November 2005 – und löst die bisherigen (individuellen) Steuergruppen mit dem DJH, dem Reisenetz, sowie den bayerischen Wohlfahrtsverbänden ab. Sie integriert auch alle anderen Partner aus diesem Handlungsfeld.
- Die Partner im Sportbereich definierten sich gemeinsam am 15. Juli 2005 als Fach-Steuergruppe, die sich seitdem regelmäßig trifft.
- Neu eingerichtet wird in 2007 eine Steuergruppe „GUT DRAUF und Jugendarbeit“.

Die Zielgruppen ‚Junge Migrant/-innen’ (in Kooperation mit VIA e.V.*), sowie ‚Jugendliche aus belasteten Lebenswelten’ sind in allen Projektbereichen besonders zu beachten und einzubeziehen. Für beide Zielgruppen werden ab 2006 spezifische Projektstränge zur Entwicklung von geeigneten Konzepten und Praxismodellen durchgeführt.

* Mit VIA e.V. werden in folgenden Städten bzw. Regionen GUT DRAUF-Piloteinrichtungen  entwickelt:
-        
München
-        
Berlin
-         Duisburg

GUT DRAUF-Grundlagenpapier als pdf
GUT DRAUF-Informationsbroschüre
als pdf

Information für mögliche neue GUT DRAUF-Partner & Anmeldung als neuer Partner

Literaturtipp: "GUT DRAUF-Kommunikationspaket" in der Kompaktkassette mit zehn Heften (Essensfeste, Schule, Jugendarbeit, Jugendreisen, Sportvereine u.a.m.) für 10,00 € (KJ081a).
Eine Vielzahl von GUT DRAUF-Studien und Materialen im Bereich "grauer Literatur" finden Sie im transfer-Fachbuchversand!

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Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - BZgA

 

 

 

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Praxishandbuch Kinder- und Jugendfreizeiten

Von 1997-2004 vertrieb der VMI-Verlag aus Landsberg ein Nachschlagewerk, das sich mit der professionellen Organisation von Kinder- und Jugendfreizeiten beschäftigt. Anschließend übernahm der Olzog-Verlag die Koordination und den Vertrieb des Handbuches mit regelmäßigen Nachlieferungen. Das transfer-Redaktions- und Autorenteam ist für die inhaltliche Gestaltung verantwortlich und gibt das Praxishandbuch heraus. (Faltblatt inklusive Bestellcoupon auf Anfrage)

Themenauszug: Kinder- und Jugendreisen -aktuell- (Einführung in Kinder- und Jugendreisen, Zielgruppe, Trends, Verbände und Servicestellen); Vorbereitung einer Kinder- und Jugendfreizeit (Planung eines Ferienprogrammes, Das Personal); Durchführung einer Kinder- und Jugendfreizeit (Beginn einer Ferienfahrt, Programmgestaltung und Animation, Umgang mit Konflikten, Medizinische Betreuung); Nachbereitung einer Kinder- und Jugendfreizeit; Spiel- und Kreativangebote; Rechtsfragen (Aufsichtspflicht, Reisevertragsrecht, Muster, Gesetzestexte); Internationale Begegnung (Einführung, Vorbereitung mit dem ausländischen Partner, BegegnungsbetreuerInnen, Besondere rechtliche Aspekte)

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Forscher-Praktiker-Dialog in der Internationalen Jugendbegegnung

Gemeinsam mit dem Sozialwissenschaftlichen Studienkreis für Internationale Probleme (SSIP) koordiniert transfer Kooperationsprojekte, Fachtagungen, Workshops und Publikationen, mit denen - bereits seit 1989 - wissenschaftliche Erkenntnisse für die Austausch- und Begegnungspraxis nutzbar gemacht werden sollen. Bis zum Ende des Jahres 2006 war auch die Thomas-Morus-Akademie an dieser Partnerschaft beteiligt.

Alle aktuellen Entwicklungen und Projekte im Forscher-Praktiker-Dialog können auf der eigens dafür eingerichteten Website nachgelesen werden.

Literaturtipps: Vom Kulturkonflikt zur Konfliktkultur (transfer-Bestellnummer IB021, 5,00 €), Die Bedeutung von Kulturstandards in der interkulturellen Begegnung (IB024, 2,60 €), Analyse interkultureller Konfliktsituationen (IB030, 2,60 €), Zwischen Elfenbeinturm und Workcamp (IB031, 7,70 €), Die Bedeutung von Kulturstandards in der interkulturellen Begegnung II (IB034, 2,60 €), Forscher-Praktiker-Dialog zur intern. Jugendbegegnung 1988-2003 (IB064, 5,00 €), Abschlussbericht zum Expertenhearing von 1996 "Jugendaustausch mit Ländern aus Spannungsgebieten am Beispiel des deutsch-türkischen Jugendaustausches" (IB074, 3,00 €), Forschungsbericht Interkulturelles Kommunikationstraining (IB076, 7,65 €), Selbstevaluation im Prozess (IB087, 8,60 €), Bedingungen erfolgreicher interkultureller Teamarbeit (IB096, 12,00 €), Jugendaustausch - und dann...? (IB113, 8,00 €) -kostenlose Fachbuchverkaufsliste bestellen-

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transfer-Südafrikaprojekt:

Soziale Patenschaft mit Khayelitsha

Über eine Kooperation mit der Kapstädter Behindertenorganisation Cape Mental Health unterstützt transfer seit 1997  Behindertenprojekte im Township Khayelitsha.

Außerdem bauen wir zusammen mit Organisationen in den Bereichen Behindertenarbeit, Jugendarbeit, Jugendaustausch und Erwachsenenbildung ein Netzwerk auf, das nach dem Prinzip des ‘Dialogischen Lernens’ beiderseitig erfolgreich erprobte Konzepte vermitteln und gemeinsam weiterentwickeln will.

Weitere Info´s zum Projekt.

Im April 2001 fand die Kontaktfahrt nach Kapstadt  von transfer und Synergie Soziale Bildung statt. Hier gibt´s die Bilder der Reise. Als "Folge" dieses Austauschs wurde später das SAGE Net (South African German Network) gegründet, in dem das Südafrika-Projekt seine Fortsetzung findet.

 

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